
Henric L. Wuermeling wurde 1941 geboren.
Nach dem Studium der Politischen Wissenschaften und der Neueren Geschichte in Freiburg, Basel und München, wo er als erster Kommilitone den neuen Abschluss als Magister Artium absolvierte, arbeitete Henric L. Wuermeling als Fernsehjournalist beim Bayerischen Rundfunk. In grossen ARD – Fernseh – Dokumentationen widmete er sich als Programmbereichsleiter vor allem zeitgeschichtlichen und historischen Themen. Für seine journalistischen Sendungen erhielt er schon früh aus der Hand des Bundeskanzlers Willy Brandt einen ersten Fernsehpreis. Bald folgten zwei Mal
der Blaue Panther, der Fernsehpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten, und ebenso zweimal der Goldene Gong. Die Zahl seiner Buchveröffentlichungen
ist beachtlich, schon zweimal schaffte er es auf die SPIEGEL – Bestsellerlisten. Und jetzt erscheint:
TANGRIM oder: Diamantenfieber im Bonn der frühen Jahre
In den letzten Julitagen 1953 blickte die Weltöffentlichkeit gebannt auf den “Diamantenprozess” in Bonn. Über ein halbes Jahrhundert lang blieb der Zugang zu den Gerichtsakten versperrt – bis sie der Autor einsehen konnte: Ein Mann aus TANGRIM (Mecklenburg-Vorpommern) durfte insgeheim im Hinterhof des Bonner Bundeswirtschaftsministeriums experimentieren. Er war überzeugt, Diamanten künstlich produzieren zu können. Bis das Unternehmen aufflog. Ein Monat nach dem Volksaufstand sah die Ost-Berliner Regierung jetzt die Bonner Republik durch diese aus TANGRIM stammende Köpenickiade blossgestellt.
TANGRIM – eine deutsch-deutsche Geschiche der besonderen Art.

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