
Jahrgang 1947, legte 1966 das Abitur an der EOS in Greiz ab und erlernte in der parallelen Ausbildung den Beruf des Maschinenbauers. Nach fünf Jahren Studium verließ er 1971 die Universität in Rostock als Dipl.-Ing. für Schiffbau, begann seine berufliche Laufbahn auf der Warnow Werft in Warnemünde, wechselte 1973 zur Volkswerft in Stralsund und trat 2010 in den Vorruhestand. Höhepunkte seiner beruflichen Laufbahn waren die Teil-nahme an den monatelangen ersten zwei Fangreisen des Fabriktrawlers ATLANTIK 488 „MOONZUND“ im südöstlichen Pazifik 1986/87 sowie dreißig Berufsjahre in leitenden Funktionen im Schiffsdesign, Akquise und Vertrieb von Fischerei-, Container- und Spezialschiffen.
In den letzten Jahren beschäftigte sich Simon mit der Stralsunder Schiffbaugeschichte ab dem Mittelalter; Schwerpunkt bildete schließlich die Industriegeschichte der Volkswerft von deren Gründung 1948 bis 2021. Für die website des Fördervereins gleichen Namens schrieb er einige fachspezifische Artikel und verfasste überwiegend den Geschichtsteil dieses Internetauftritts. Als Privatdruck entstand 2019 die umfassende Dokumentation „Schiffe vom Strelasund – Ein Kapitel deutscher Schiffbaugeschichte“, mit der alle seit 1948 auf der Werft auf Kiel gelegten Schiffstypen beschrieben und gezeigt werden.
Ausgelöst durch Erinnerungen an einige markante Kunstwerke Stralsunder Maler, die über drei Decennien auf der Werft hingen, recherchierte Simon weiter zu diesem Thema mit dem Resultat des Buches „Die Volkswerft Stralsund und ihre Schiffe in der Bildenden Kunst“, erschienen im Jahr 2026 bei unserem Verlag.






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