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Die Volkswerft Stralsund und ihre Schiffe in der Bildenden Kunst

Die Volkswerft Stralsund
und ihre Schiffe in der Bildenden Kunst

Dietmar Simon

ISBN: 978-3-69137-003-4 (9783691370034)

102 Seiten mit zahlr. Abbildungen

€ 12,00 (D)
Broschur, 21 cm x 15 cm

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Beschreibung:

Die Volkswerft Stralsund war nicht nur ein bedeutender Industriestandort, sondern auch ein überraschend reiches Motiv künstlerischen Schaffens. Dieses Buch widmet sich erstmals umfassend den Gemälden und Grafiken, die zwischen 1948 und 2010 rund um Werft, Schiffbau und Arbeitswelt entstanden sind.

Ausgehend von persönlichen Erinnerungen und intensiven Recherchen erschließt Dietmar Simon eine bislang kaum beachtete Facette regionaler Industriegeschichte: den künstlerischen Blick auf die Werft. Dabei entsteht ein vielschichtiges Panorama aus bekannten und wiederentdeckten Werken sowie den Geschichten ihrer Schöpfer – von etablierten Namen bis hin zu fast vergessenen Künstlern.

Ohne kunstwissenschaftlichen Anspruch, aber mit großer Leidenschaft, zeigt dieses Buch, wie Kunst die industrielle Realität neu interpretiert und ihr eine emotionale, oft überraschende Tiefe verleiht. Ein eindrucksvoller Beitrag zur Kultur- und Zeitgeschichte Stralsunds.

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Von der Arschkerbe bis Zipollenhagen

Von der Arschkerbe bis Zipollenhagen
Stralsunder Straßen und ihre Geschichte – Altstadt

Andreas Neumerkel und Jörg Matuschat

ISBN: 978-3-939680-96-3 (9783939680963)

196 Seiten mit zahlreichen historischen Abbildungen
€ 19,90 (D)
Broschur, 24 cm x 17 cm

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Beschreibung:

Was für ein Name!
Die „Arschkerbe“ – einst sehr deftige Titulierung, erhielten früher Gassen und Flurgrundstücke, die eng, düster, schmutzig, zwischen zwei Hügeln eingeklemmt, tief ausgetreten oder nur einen Ein- und Ausgang hatten. So auch mitten in Stralsund. Heute verschwunden, aber keineswegs vergessen.

Hinter diesem derben Namen verbirgt sich ein Stück lebendige Stadtgeschichte: enge, düstere Gassen, entstanden im Volksmund, geprägt vom Alltag vergangener Jahrhunderte. Der kurze Straßenabschnitt zwischen Papenstraße und Frankenstraße existiert noch – doch nur eine augenzwinkernde Figur an der Hauswand erinnert an die einstige, unverblümte Bezeichnung.

Dieses Buch nimmt Sie mit auf eine faszinierende Reise durch die Altstadt von Stralsund. Es erzählt die Geschichten hinter den Straßen – von kuriosen Namen über historische Entwicklungen bis hin zu kleinen Anekdoten, die man so garantiert in keinem Schulbuch findet.

Dabei ist es alles andere als trockene Wissenschaft:
Leicht verständlich geschrieben, reich bebildert und voller überraschender Details wird Stadtgeschichte hier lebendig und unterhaltsam zugleich.

Wer Stralsund wirklich verstehen will, kommt an diesem Buch nicht vorbei.

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Stralsunder Hefte 1/2026

Stralsunder Hefte
für Geschichte, Kultur und Alltag
Ausgabe: März 2026

herausgegeben vom:
Stralsunder Geschichtsverein e. V.

Edition Pommern

ISSN 3052-0088
112 Seiten mit zahlr. Abbildungen
€ 12,00 (D) Broschur
Größe 24 cm x 17 cm

Auch Mitteilungsblatt
des Stadtarchivs der Hansestadt Stralsund
und
der Kreisvolkshochschule Vorpommern-Rügen

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Aus dem Inhalt:

  • Vorwort
  • Silke van Ackeren: Bier, ein uraltes Getränk
  • Bodo Bernatzki: Die Dänholmfähre »Mitwill«
  • Peter Danker-Carstensen: Vor 80 Jahren – Trauerfeier für Gerhart Hauptmann
  • Michael Jager: Das Haus der Brauer- und Mültzerkompagnie
  • Steffen Melle: Blicke in die Stralsunder Fährstraße
  • Lena Müller: Von der Nikolaikirche ins DMM und wieder zurück in die Kirche
  • Fritz Petrick: Guido von Usedoms »Zerwürfnis« mit Otto von Bismarck
  • Torsten Rütz: Der hölzerne Kirchturm von Elmenhorst – Älter als die steinernen Kirchen Stralsunds
  • Antje Strahl: Familie John Ely Horneburg
  • Franz-Albert Tröster: Das Geständnis der Schnellläuferin Augusta Ulrica von Lerchenstein
  • Bernd Tschochner: Der Wasserverkehrsflugplatz und Luftverkehr in Stralsund
  • Anhang
    Der Stralsunder Geschichtsverein e. V.
    Mitteilungen des Stadtarchivs der Hansestadt Stralsund
    Neues aus der Volkshochschule

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(Vor-)Pommern und Rügen in alten Reisebeschreibungen – Teil 1

(Vor-)Pommern und Rügen in alten Reisebeschreibungen

Teil 1

Uwe Hentschel (Hrsg)

ISBN: 978-3-939680-88-8 (9783939680888)

318 Seiten mit historischen Abbildungen
€ 19,90 (D)
Broschur, 21 cm x 15 cm

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Noch bevor Vorpommern mit der Insel Rügen zum Ziel neugieriger Bildungsreisender wurde, hatten einheimische Gelehrte das Land bereits statistisch und topographisch erschlossen. Mit Akribie trugen sie Fakten und Zahlen zusammen und legten damit den Grundstein für eine eigenständige Landeskunde. Erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts wagten sich Reisende nach Vorpommern und hielten ihre Eindrücke schriftlich fest – zu groß waren bis dahin die Vorbehalte gegenüber der Region und zu beschwerlich die Wege. Um 1800 jedoch wandelte sich der Blick: Die Ostseeküste und insbesondere die sagenumwobene Insel Rügen entdeckte man als pittoreske Landschaft, die bald zur Urlaubssehnsucht der Deutschen wurde. Auch die Städte des vorpommerschen Hinterlandes – Stralsund, Stettin und Greifswald – rückten zunehmend in den Fokus. Die Reise- berichte jener Zeit öffnen ein Fenster in eine Welt des Übergangs: zwischen romantischer Verklärung und wirtschaftlichem Erwachen, zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

 

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Pioniere des vorpommerschen Lichts

Pioniere des vorpommerschen Lichts

Zur Geschichte der gewerblichen Fotografie in Vorpommern 1839 bis ca. 1885

Frank Biederstaedt

ISBN: 978-3-69137-001-0 (9783691370010)

384 Seiten mit zahlr. Abbildungen
€ 29,90 (D)
Broschur, 24 cm x 17 cm

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Mit der Verbreitung der Fotografie im 19. Jahrhundert begann eine neue Form der Bildüberlieferung, die den Alltag, Menschen und Orte sichtbar machte. Während die Geschichte der frühen Fotografie häufig aus der Perspektive großer Städte erzählt wird, richtet diese Arbeit den Blick auf eine Region abseits der bekannten Zentren: Vorpommern.
Die Studie untersucht die Entstehung und Entwicklung der gewerblichen Fotografie in Vorpommern von ihren Anfängen bis etwa 1885. Im Mittelpunkt stehen die Fotografen, ihre Ateliers und Wanderbewegungen sowie die Bedingungen, unter denen sich die Fotografie als neues Gewerbe etablieren konnte. Auf der Grundlage zahlreicher archivalischer Quellen – darunter Zeitungsanzeigen, Adressbücher, amtliche Unterlagen und erhaltene Fotografien – wird ein dichtes Bild der frühen fotografischen Praxis in der Region gezeichnet.
Die Untersuchung zeigt, wie eng technische Neuerungen, wirtschaftliche Möglichkeiten und gesellschaftliche Nachfrage miteinander verknüpft waren. Sie macht deutlich, dass die Geschichte der Fotografie nicht nur in den großen Metropolen geschrieben wurde, sondern auch in kleineren Städten und ländlichen Räumen eigenständige Entwicklungen nahm. Fotografen reagierten hier flexibel auf lokale Gegebenheiten, wechselnde Kundschaft und saisonale Nachfrage.
Die Arbeit verbindet Fotogeschichte mit Regionalgeschichte und eröffnet einen neuen Zugang zur kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklung Vorpommerns im 19. Jahrhundert. Sie richtet sich an Leserinnen und Leser, die sich für historische Fotografie, regionale Geschichte und die Anfänge eines bis heute prägenden Mediums interessieren.

 

Die Dissertation wurde mit dem Dr.-Dagobert-Nitz-Forschungspreis für pommersche Landesgeschichte 2024 ausgezeichnet.

Das Buch wurde unterstützt durch:

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Die Hafenkneipe »Zur Fähre«

Die Hafenkneipe »Zur Fähre«

Steffen Melle und Claude Lebus

Edition Pommern
ISBN 978-3-69137-002-7 (9783691370027)
ca. 68 Seiten
€ 10,00 (D)
Broschur, Größe 15 cm x 21 cm

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Beschreibung:

In Hafennähe steht ein gelbes Haus, in dem Stralsunder und ihre Gäste seit Jahrhunderten den Tag bei Bier und anderen Getränken ausklingen lassen. Die Besonderheit dieser Schankwirtschaft faszinierte Steffen Melle und Claude Lebus: Bereits seit dem Jahr 1332 existiert sie und zählt damit zu den ältesten Hafenkneipen überhaupt.

Grund genug, die Geschichte dieses Hauses, seiner Eigentümer und deren Lebenswege zu erforschen und sie vor dem Hintergrund des jeweiligen Zeitgeschehens in der Stadt Stralsund lebendig werden zu lassen. Dabei darf auch ein Blick in die Stralsunder Braugeschichte nicht fehlen.

Ergänzt wird die historische Erzählung durch persönliche Erinnerungen der Wirtin und ihrer „Fährmädels“ aus jüngeren Jahren. Der nachempfundene Gang durch die Kneipe lässt deren ganz eigene Atmosphäre für die Leserinnen und Leser bildhaft und unmittelbar erfahrbar werden.

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