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Kosegartens Ring

9783939680345

Kosegartens Ring
Der Briefwechsel zwischen
BERTHA BALTHASAR und
THEODOR PYL in den Jahren 1884 bis 1886

Herausgegeben und kommentiert von
Eberhard Schmidt

Edition Pommern
ISBN 978-3-939680-34-5
136 Seiten mit Abbildungen
€ 13,95 (D)
Broschur
Größe 22 cm x 15 cm

 

Beschreibung

Bei der Recherche von Eberhard Schmidt zu Alwine Wuthenow stieß er unter anderem auch auf Briefe ihrer Schwester Bertha Balthasar. Der Herausgeber widmete sich nun mehr und mehr der Persönlichkeit Bertha Balthasars und ihrer Familie. Dazu machte er diesen hier veröffentlichten Briefwechsel zwischen ihr und dem Greifswalder Professor Theodor Pyl ausfindig. Diese Briefe zeichnen ein authentisches Bild des Alltags in Vorpommern. Sie schildern mit besonderer Eindringlichkeit die Nöte, Lebensweise und wichtigen Themen der Jahre 1884-1886. Aber darüber hinaus klären die Briefe auch darüber auf, wie der Verlobungsring von Ludwig Gotthard Kosegarten an seine damalige Jugendliebe und heimliche Verlobte Dorothea Hagenow, dann über Umwege etwa 100 Jahre später an die Universitätsbibliothek Greifswald übergeben werden konnte. Durch eine umfassende Einleitung, durch zahlreiche Fußnoten beim Briefwechsel und weitere Hintergrundinformationen liefert der Herausgeber eine Fülle von interessanten Informationen. Lesenswert macht dieses Buch zudem der schöne Schreibstil des ausgehenden 19. Jahrhunderts.

Aus dem Buch:

Inhalt

  • Einführung 
  • Briefe (die mit einem Stern (*) gekennzeichneten Briefe sind verschollen)
  • 1 Balthasar an Pyl, 4. bis 7. April 1884 
    *2 Pyl an Balthasar, 9. April 1884
    3 Balthasar an Pyl, 9. November 1884 
    4 Pyl an Balthasar, 11. November 1884 
    5 Balthasar an Pyl, 29. Dezember 1884 
    *6 Pyl an Balthasar, 6. Januar 1885
    7 Balthasar an Pyl, 7. bis 15. Januar 1885 
    8 Pyl an Balthasar, 19. Januar 1885 
    9 Balthasar an Pyl, 11. April 1885 
    10 Pyl an Balthasar, 12. April 1885 
    11 Balthasar an Pyl, 19. April 1885 
    12 Pyl an Balthasar, 20. April 1885 
    13 Balthasar an Pyl, 23. April 1885 
    14 Balthasar an Pyl, 24. April 1885 
    15 Pyl an Balthasar, 24. April 1885 
    16 Balthasar an Pyl, 30. April 1885 
    17 Pyl an Balthasar, 2. Mai 1885 
    18 Balthasar an Pyl, 23. Mai 1885 
    19 Balthasar an Pyl, 11. Juni 1885 
    20 Pyl an Balthasar, 12. Juni 1885 
    21 Balthasar an Pyl, 2. Juli 1885 
    *22 Pyl an Balthasar, 9. Juli 1885
    23 Balthasar an Pyl, 11. Juli 1885 
    24 Pyl an Balthasar, 6. August 1885 
    25 Balthasar an Pyl, 2. bis 3. September 1885 
    26 Pyl an Balthasar, 10. September 1885 
    27 Balthasar an Pyl, 7. bis 9. November 1885 
    28 Balthasar an Pyl, 26. und 27. Dezember 1885 
    *29 Pyl an Balthasar, Dezember 1885
    30 Balthasar an Pyl, 31. Dezember 1885 
    31 Balthasar an Pyl, 11. Januar 1886 
    32 Balthasar an Pyl, 6. und 7. April 1886 
    *33 Pyl an Balthasar, 11. April 1886
    34 Balthasar an Pyl, 28. April 1886 
    35 Pyl an Balthasar, 6. September 1886 
    36 Balthasar an Pyl, 17. September 1886 
    37 Pyl an Balthasar, 18. September 1886 
    38 Balthasar an Pyl, 7. und 8. November 1886 
    39 Pyl an Balthasar, 12. November 1886 
    40 Balthasar an Pyl, 31. Dezember 1886 

    Geleitwort

  • Anhang
A1 Verwandtschaftliche Beziehungen Bertha Balthasars 
A2 Ludwig Theobul Kosegarten an Dorothea Otto, geb. Hagenow, 26. April 1812 
A3 Bertha Balthasar an Bernhard von Lepel über Theodor Fontanes Buch „Ein Sommer in London“, August 1855 
A4 Bertha Balthasar an Theodor Pyl, Juli 1878 
A5 Gedicht Bertha Balthasars für Theodor Pyl, 13. Dezember 1882 
A6 Entwurf eines Schreiben von Theodor Pyl an Gustav von Gossler, 17. Juni 1886 
A7 Biografisches zu Kurator Heinrich Steinmetz 
Danksagung 
Abbildungsverzeichnis 
Personenverzeichnis

Einleitung

I
Schnelligkeit moderner Kommunikationsmittel lässt die jahrhundertealte Kultur des Briefeschreibens allmählich verkümmern. Die rasante Entwicklung immer „effizienterer“ Technologien der menschlichen Kommunikation bewirkt eine ebenso schnelle „Alterung“ der dafür benutzten digitalen Informationsträger, wodurch der Verlust eines großen Teils unseres heutigen privaten Informationsaustausches zu befürchten ist. Künftige Forscher werden Mühe haben, authentische Quellen zu finden, wenn sie sich die Alltagsgeschichte unserer heutigen Zeit zum Thema machen.
Noch vor 130 Jahren – der Aufbau eines Telefonnetzes in Deutschland steckte in den allerersten Anfängen – nahm man beim Licht der Petroleumlampe den Federkiel in die Hand, tauchte ihn ins Tintenfass und schrieb einander seitenlange Briefe. Sofern mindestens einer der Schreibenden eine gewisse Prominenz hatte, bestand eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass diese Briefe als Nachlass in ein Archiv oder eine wissenschaftliche Bibliothek gelangten und so der Nachwelt erhalten blieben. Besonders aufschlussreich ist es, wenn der Briefwechsel beider Schreibpartner zusammengeführt werden kann. Im Dialog der Schreibenden wird der Austauch von Meinungen und die Enwicklung der Beziehungen zwischen den Briefpartnern deutlich. Der hier erstmals veröffentlichte Briefwechsel eines Greifswalder Professors mit einer Gützkower Pastorentochter aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bietet einen kultur- und regionalgeschichtlich interessanten Einblick in die privaten und öffentlichen Lebens6 verhältnisse des Bildungsbürgertums Vorpommerns in der damaligen Zeit. Er wirft gleichzeitig ein Licht auf die unterschiedlichen Geschlechterrollen im Kaiserreich Wilhelms I.
II
An der Außenwand des denkmalgeschützten Hauses Fischstraße 10 in Greifswald erinnert eine schwarze Tafel an dessen ehemaligen Besitzer und Bewohner: den Greifswalder Historiker Theodor Pyl. Die alte Hansestadt ehrte und ehrt mit der Gedenktafel einen Bürger, dessen Verdienst es nach Meinung des renommierten Stettiner Historikers Wehrmann ist, „daß wohl die Vergangenheit kaum einer deutschen Stadt so gründlich und vielseitig erforscht ist, wie die Greifswalds“.Karl Theodor Pyl wurde am 10. November 1826 in Greifswald geboren. Die Familie stammte aus Stralsund. Ein Zweig der Familie war seit 1673 in Greifswald ansässig und hatte eine Reihe namhafter Theologen hervorgebracht.

-Auszug aus der Einleitung-

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Der Bildhauer Wilhelm Groß in Eden

9783939680338

Der Bildhauer Wilhelm Groß in Eden

Facetten aus Leben und Werk der Jahre 1919 bis 1974

Hanna Spiegel
Edition Pommern
ISBN 978-3-939680-33-8
177 Seiten mit zahlreichen Abbildungen
€ 17,90 (D)
Broschur
Größe 21 cm x 15 cm

Beschreibung

Mit 36 Jahren siedelte sich der Bildhauer, Grafiker und Prediger Wilhelm Groß 1919 in der Oranienburger Vegetariersiedlung Eden an. Er lebte und wirkte dort 55 Jahre lang bis zu seinem Tod Die Bibliothekarin und Biografin Hanna Spiegel breitet sein Leben und umfangreiches Schaffen vor uns aus. Sie lässt uns teilhaben an seinem Schaffensprozeß, an seinem Ringen um aussagekräftige, expressionistische Kunstwerke und an seinen Kontakten zu Weggefährten. In vier Jahrzehnten schuf Groß eine schierunüberschaubare Zahl von Kunstwerken unterschiedlicher Genres, die in Kirchen und kirchlichen Einrichtungen in Deutschland und im Ausland andächtige Bewunderer fanden. Die zahlreichen Abbildungen geben einen Einblick in sein Oeuvre und beleben den Text.

Aus dem Buch:

Inhalt

  • Geleitwort von Dr. Bernd Reischel
  • Vorwort
  • Wilhelm Groß in und mit der Eden-Genossenchaft
  • Ankunft und Einzug – 1. Edener Kunstausstellung
  • Edener Persönlichkeiten
Richard Bloeck
Ida Sachse
Hermann Harms
Ingeborg Lauktien
  • Die Strohkirche – Ars crucis
Christus in Getsemane knieend
Kruzifixe, Altargerät
  • Sepulkralkultur
  • Ende der 1920er Jahre
Schneidemühl
Körlin
Halle/Saale
Zossen
  • Groß – Barlach – Lehmbruck
  • Kinder im Schaffen des Künstlers
  • Beginn der 1930er Jahre
Silvio Gesell
Heinrich von Stephan
  • 2. Edener Kunstausstellung
  • Pfarrernotbund/ Bekennende Kirche
Lina Lingner
Hanna Erckel
Predigerseminar Finkenwalde
Dietrich Bonhoeffer
  • Ariergesetze/Entartete Kunst
Holzschnittte
Möbel
  • Vor dem Krieg/Krieg
Niemöller
Luther
  • 1945/Nachkriegszeit
Oranienburger Kirchenlandschaft 
  • Kunstausstellung Berlin-Zehlendorf
  • 1949- 53 Barmherzigkeitsaltar-Der erstarrte Michael-Amos
  • Ehrendoktorwürde
Kain
  • SELK/ Berlin-Mitte/Berlin-Dahlem
  • Der Tod
  • Nachklang
  • Anhang
Fussnotenverzeichnis
Im Text genannte Persönlichkeiten
Abbildungsverzeichnis
Dank an freundliche Helfer
Verzeichnis der benutzten Literatur

Geleitwort

Die Eden-Genossenschaft hat eine mehr als 120-jährige Geschichte hinter sich. Sie hat vier verschiedene Gesellschaftssysteme überdauert, und ist jetzt in der Bundesrepublik angekommen. Die Eden- Genossenschaft ist das einzige Projekt der Lebensreformbewegung, das wie durch ein Wunder all diese gesellschaftlichen Umbrüche überdauert hat und heute noch existiert. Eden ist immer noch ein besonderer Ort.
Die Lebensreformbewegung zum Ende des 19. Jahrhunderts war die Antwort reformerisch gesinnter Menschen aus dem Bürgertum auf die negativen sozialen und die Gesundheit der Menschen beeinträchtigenden Folgen der ungehemmten Industrialisierung in den Städten.
Im wesentlichen wurden folgende Ziele verfolgt:
– Förderung einer gesunden Lebensweise im Einklang mit der Natur,
– Förderung des Gemeinschaftsgedankens zum Wohle aller, und
– Abschaffung des Privatbesitzes an Grund und Boden, um die Erzielung von Gewinnen aus der Spekulation mit Grundbesitz zu verhindern
Um diese Ideale in die Tat umzusetzen, gründeten 18 Vegetarier aus Berlin 1893 die Eden-Genossenschaft nördlich von Berlin am Rande von Oranienburg.
Von jedem Siedler, der in der Folgezeit Mitglied dieser Gemeinschaft wurde, erwartete man, dass er gemäß diesen Idealen lebt.
Wichtigste Grundlage der Gemeinschaft war und ist bis heute der gemeinsame Bodenbesitz. Auf der Grundlage dieser Ideale entwickelte sich recht bald eine gemeinschaftliche wirtschaftliche Tätigkeit unter dem Dach der Genossenschaft. Es ging um die Herstellung gesunder Lebensmittel in Form von Obst- und Gemüsesäften, sowie vegetarischen Brotaufstrichen, die von den Siedlern im genossenschaftseigenen Betrieb hergestellt und vermarktet wurden. Dieses wirtschaftliche Agieren war sehr prägend für die Edengemeinschaft.
Da in Eden kreative Menschen aus verschiedenen gesellschaftlichen Schichten zusammenkamen, entwickelte sich bald auch ein reges kulturelles Leben, was wiederum zur Ansiedlung weiterer interessanter kulturell ausgerichteter Menschen führte.
Was ist aus all diesen Idealen im Laufe der Geschichte geworden? Eine starke Zäsur erlebte Eden nach dem zweiten Weltkrieg. Die Genossenschaft hatte in der DDR nur einen sehr begrenzten Einfluss darauf, wer sich in Eden ansiedelte. Grundstücke, deren Besitzer illegal in die BRD verzogen, wurden in Volkseigentum überführt und an Bürger übergeben, die mit den Vorstellungen der Gründer nichts gemein hatten. Das genossenschaftliche Leben war stark eingeschränkt, wodurch der Gemeinschaftsgedanke ins Hintertreffen geriet. Dazu kam, dass der genossenschaftliche Betrieb verstaatlicht wurde, und auch diese Klammer nicht mehr wirken konnte.
Nach der Wende 1989 gab es auch in Eden einen Neuanfang. Als großes Handicap stellte sich heraus, dass es auf Grund wirtschaftlicher Hemmnisse nicht gelungen ist, den genossenschaftlichen Betrieb zu neuem Leben zu erwecken. Dadurch ist eine wichtige Basis für gemeinschaftliches Handeln weggefallen. Hinzu kommt, dass die Ideale, die zum Aufblühen von Eden geführt haben, bei vielen Siedlern verblasst sind und daher nicht mehr ihre Wirkung entfalten können. Als Zeitströmung haben wir es in der heutigen Gesellschaft mit einer zunehmenden Individualisierung zu tun.
Unter diesem Gesichtspunkt ist es schon beachtenswert, dass es auch heute in Eden eine beachtliche Anzahl von Menschen gibt, die der Gemeinschaft Energie und Zeit in ehrenamtlicher Arbeit zur Verfügung stellen.
Daraus entwickelten sich folgende gemeinschaftliche Projekte:
– Organisation und Durchführung jährlich einmal stattfindender Frühlings- und Apfelfeste
– Erfahrungsaustausch und gemeinschaftliche Unternehmungen in folgenden Interessengruppen
  • Mensch, bleib gesund
  • Gartengruppe
  • Backgruppe
  • Sportgruppen
– Sonntägliches Treffen im Eden-Kaffee auf dem Abwrackgelände,
– Betreuung der Ausstellung zur Geschichte Edens und des Archivs,
– Jährliche Künstlerfeste der Edener Künstler
All diese Aktivitäten werden im wesentlichen durch den Kulturverein „Alte Mosterei Eden“ getragen.
Der Vorstand der Genossenschaft und der Aufsichtsrat arbeiten ausschließlich ehrenamtlich, um das genossenschaftliche Leben und die wirtschaftlichen Aktivitäten der Genossenschaft zu gestalten. In jedem Jahr wird ein Fest für alle ehrenamtlich aktiven Genossenschaftsmitglieder durchgeführt, und alle Senioren werden an einem Sonntag im Advent zu einer kulturell umrahmten Adventsfeier bei Kaffee und Stollen eingeladen.
Ich bin überzeugt davon, dass sich Wilhelm Groß mit seiner Familie auch unter den heutigen Umständen in der Eden-Gemeinschaft wohl fühlen und sicher viel zum Gemeinschaftsleben beitragen würde. Sein Einsatz für den würdevollen Umgang mit Menschen gleich welcher Herkunft und Rasse ist uns heute besonders unter dem Eindruck aktueller Ereignisse Mahnung und Ansporn zugleich.
Dr. Bernd Reischel 
Vorstandsvorsitzender der Eden-Genossenschaft im Januar 2016 

Vorwort


Und jetzt noch ein weiteres Buch über Wilhelm Groß? Ja!
Als im Sommer 2014 mein Buch „Gefesselte Kirche“ erschienen war, konnten der Verlagsleiter und ich uns über ein reges Interesse freuen. Begünstigt durch die wunderbare Ausstellung „Kunst als Verkündigung“, die 2014 im Oranienburger Schloß gezeigt wurde, konnten in kurzer Zeit sehr viele Exemplare des Buches verkauft werden. Ich bekam viel Lob und Anerkennung dafür, das Thema angepackt und mit innerer Anteilnahme gestaltet zu haben. So schrieb mir zum Beispiel Dietlinde Tomys aus Argentinien: „Ich bewundere Sie, wie Sie ohne Wilhelm Groß als Menschen zu kennen, so vieles, ja man kann sagen, alles, über ihn und den großen Meister seiner Kunst in Erfahrung bringen konnten“.
Und die Dolmetscherin Brigitta Jersewski schrieb: “So interessant hat wohl noch nie jemand den Groß interpretiert. Sie haben Leben in die Memoiren gebracht“.
Diese Anerkennungen haben mir gut getan und so konnte ich auch Hinweise auf Ungenauigkeiten im Text dankbar akzeptieren.In gleicher Herangehensweise habe ich ein Jahr später nicht nur ein Buch über die pommersche Dichterin Gerda von Below aus Saleske herausgebracht, sondern auch weiteres Material über Wilhelm Groß zusammen getragen.
In vielen Briefen und Gesprächen in Deutschland und in Polen und auf Fotopirsch in beiden Ländern gewann ich neue Kenntnisse und Erkenntnisse. Hinzu kam, dass zahlreiche Menschen aus Eden und von weither ihre Erlebnisse mit dem Künstler persönlich sowie mit seinen Werken niedergeschrieben haben, und in mir reifte die Einsicht, dass all das nicht wieder der Vergessenheit anheim fallen darf. Und so kam ganz von selbst der Entschluss, alles Material noch einmal aufzuarbeiten und es unter das Thema „Wilhelm Groß und Eden“ zu stellen, den Ort, wo er 55 Jahre lebte, und wo er mit dem 9 Wohlwollen seiner Nachbarn ein so umfangreiches und wunderbares Werk geschaffen hat.
Ich wünsche mir, dass auch diese Arbeit freundliche Aufnahme bei den zahlreichen Kunst- und Heimatfreunden in Nah und Fern findet, und daß sie die vielen Aufnahmen seiner Werke, die durch mich erstmals in den beiden Büchern in Farbe erscheinen, erfreuen, obwohl ein Fachmann sie sicherlich brillanter gemacht hätte.

Hanna Spiegel, geb. Pramschüfer
aus Rötzenhagen, Kreis Schlawe/Pommern

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Hans Fallada – nach wie vor

9783939680321

Hans Fallada – nach wie vor

Betrachtungen – Erinnerungen – Gespräche – biographische Splitter

Gunnar Müller-Waldeck

Edition Pommern
ISBN 978-3-939680-32-1
256 Seiten mit zahlreichen Abbildungen
€ 19,90 (D)
Broschur
Größe 22 cm x 16 cm

Beschreibung

Der vorliegende Band fasst etliche Arbeiten von Prof. Müller-Waldeck über Hans Fallada in einer Sammlung zusammen und unterbreitet sie – bislang in verstreuten Veröffentlichungen schwer zugänglich – dem interessierten Leser und Fallada-Freund. Ohne auf eine geschlossene Biographie zu zielen, wirft der Band interessante Schlaglichter auf ein Schriftstellerleben, das in manchem anders verlief, als dies der landläufige und sensationslastige Mythos um den Autor wissen will. Hans Fallada – nach wie vor? Der Schriftsteller, gelegentlich unterschätzt und mokant abgetan, ist heute in seinen besten Werken lebendig und fesselnd wie eh und je.

Aus dem Buch:

Vorwort

Bei Fallada kann jeder mitreden – denkt er. Auch jener, der nie eine Zeile vom ihm gelesen hat, denn der Mythos hat sich inzwischen verselbstständigt: Der Trinker und Drogenfreund, der in der Idylle Carwitz Siedelnde, der Autor von „Kleiner Mann – was nun?“, „Wolf unter Wölfen“, „Der eiserner Gustav“, „Geschichten aus der Murkelei“ (auch die Buchtitel schwirren schon lange selbstständig durch die Lüfte!), Autor literarischer Welterfolge und kompromissbereiter Nicht-Emigrant. Guter Familienvater und unzuverlässiger Ehepartner, disziplinierter Arbeiter und haltloser Mensch, an dem sich immer wieder Biographen abarbeiten und zu neuen Formeln finden. Vielleicht sind es die Formeln und „Bewertungen“ (Biographen müssen bewerten!), auf die ein lebendiges Menschenleben, zumal ein Künstlerleben mit seinen unvermeidlichen Tentakeln in die Öffentlichkeit, gar nicht so recht eingerichtet und „angelegt“ ist. Und trotzdem ist die Biographie eine eigene literarische Gattung geworden – mit ihren Notwendigkeiten und Systemzwängen, denn wenn man ein entsprechend dickes Buch durchgelesen hat und aus der Hand legt, will man ja mindestens mitreden können und eindeutig wissen, was man von der behandelten Person zu halten hat.
Jede neue Biographie mit anderen, neuen Formeln stört auf: Woran kann, soll man sich nun halten? Neue Gesichtspunkte, neue Quellen, neue Fakten? Oder nur: Neue Blickrichtungen?
Es ist wie bei der Beurteilung lebender Menschen: „Nein, den kenne ich ganz anders!“, „Das hätte ich von dem nie gedacht!“, „Da kennst Du ihn aber schlecht!“ – so viele Menschen, so viele Meinungen.
Die vielen Facetten bei Ditzen/Fallada fügen sich schlecht zueinander: Vielleicht ist das heute sichtbare Urlaubsparadies Carwitz hier (Seen, Maränen, Waldwinkel, lauschige Einsamkeit, gleißend-flimmernde Wasserspiegel) ein Gleichnis: Das Fallada-Haus, eines der beliebtesten und sommeroffenen Literaturmuseen mit seiner Präsentation der Wohnräume, fachkundigen Führungen, den Wechsel-Ausstellungen in der gediegen-modernen ehemaligen Scheune, mit Grünflächen, Blumenrabatten und fröhlich gestimmten Besuchern ist insgesamt doch auch eine „freundliche Schwindelei“, denn der Ort schien für den Autor aus der Ferne zwar zunächst als glückliche Welt: Wir werden endlich in ein eigenes Heim einziehen, in dem wir die Tür zumachen können und die Welt da draußen sein lassen können, was sie will! So schwärmt er 1933 den Eltern vor, jubelnd in höchsten Tönen über das Anwesen am Seeufer, aber schon 1936 klingt es bitter: Es scheint mir, ich bin so eine Art Freiwild. Ich sehe keinerlei Möglichkeit, noch irgend etwas zu schreiben. So versuchen wir nun – wir sind erst in den ersten Anfängen – Carwitz zu verkaufen und müssen dann sehen, was wird …; und schließlich lesen wir in einem Brief von 1942 (der Tiefpunkt der Ehekrise und der politischen Pressionen ist noch nicht einmal erreicht!): Ich bin der gräulichste Pessimist, den man sich überhaupt nur denken kann. Immer sehe ich schwarz, immer habe ich Angst vor der Zukunft, niemandem traue ich.
Falladas Büdnerei in Carwitz, damals ja eine landwirtschaftlich produzierende Mini-Wirtschaft, deren Erträge für die Haushaltsführung der Familie allmählich immer wichtiger wurden, war bald nicht mehr das Paradies, sondern mit den Überwachungen, Anfeindungen, Erpessungen durch die Naziinstanzen und die kleinen Mitläufer, wenn nicht eine Hölle, so doch ein hochproblematischer Schicksals-Ort, in dem man auf dem Präsentierteller saß und in dem die hinter sich geschlossene Tür wenig half. Die Idyllik im Zusammenhang mit Carwitz wird nur noch literarisch hergestellt („Heute bei uns zu Haus“) oder väterlich-pädagogisch (Briefe an den Sohn Uli nach Templin) – bei Gelegenheit auch fotografisch: (Fotoserie des Starfotografen Hoffmann oder durch glückverheißende Familienschnappschüsse…) Der Autor verdient insgesamt nicht schlecht, geht aber mit den Summen recht großzügig, ja, lax um: Sogar eine Hypothek auf den Besitz wird aufgenommen…
Im vorliegenden Band existiert keine einheitliche thematische Klammer. Es ist eine Ausschüttung höchst verschiedener Einzelelementen, wie sie bei jahrzehntelanger Beschäftigung mit dem Leben und Werk des Autors Hans Fallada zusammenkamen. Eine Art Füllhorn mit Gaben unterschiedlichsten Gewichts. So sind das Bruchstück, der biographische Splitter, die Anekdote, die Einzelbetrachtung, das Interview aufzufinden. Auch dort, wo sich (wie im Falle Jutta Kulessa, Erwin Hoof) scheinbar monologisch erinnert wird, sind diese Beiträge durch Befragungen initiiert worden. (Den „Fremd-Beitrag“ von Erwin Hoof brachte im Übrigen der Fallada-Enthusiast Heinrich Kardel aus Feldberg bei; als melancholischer Abgesang auf Ulla Losch soll er hier aufgenommen sein). Beim Gespräch wurde vom Interviewer vor allem zugehört und nie besserwisserisch korrigiert, selbst wenn sich die Erinnerungen in einzelnen Punkten widersprechen. Wie sagte ein kluger Mensch: Erinnerung ist eine Form des Vergessens. Und: Wer erinnert sich „richtig“ und wer „falsch“? Und: Auch Zuhören will gelernt sein!
Natürlich gibt es inzwischen Neues. Noch viel zu wenig ist das politisch außerordentliche, im Grunde selbstmörderische „Gefängnistagebuch“ von 1944 (hrsg. 2009) bisher in die Bewertung des vermeintlich unpolitischen „anpasserischen“ Fallada einbezogen worden, noch nie medizinisch kompetenter die Leidensgeschichte des „anderen Fallada“ (Rudolf Ditzen) erforscht und in aller Sachlichkeit analysiert worden als durch den Psychiater Klaus-Jürgen Neumärker (2014). So wurden auch zwei Rezensionen dieser Bücher in diesen Band aufgenommen, schon um jene neuen Akzente nachdrücklich ins Bewusstsein zu heben.
Werkbetrachtungen gibt es in lediglich drei Fällen, gleichsam als Probesonden in das umfangreiche Prosaschaffen.
Die vielen Bruchstücke und Splitter, die der Band bietet, sollen sich von vornherein nicht zu einer geschlossenen Biographie fügen, sondern ein Nach- Denken über das zerklüftete Leben und die unheimliche Produktivität des großen Erzählers Hans Fallada anregen. Ältere Beiträge stehen neben neuen und auch bei den Gesprächsprotokollen findet sich Neues: Der Sohn Achim Ditzen wird abermals befragt und der heutige Carwitzer Museumsleiter Stefan Knüppel kommt zu Wort. Der Ton der Betrachtungen ist zumeist feuilletonistisch locker, aber auch der Aufsatz mit wissenschaftlichem Anspruch (und entsprechenden Fußnoten!) ist gelegentlich aufzufinden. Konflikte und Widersprüche werden sichtbar und müssen oft „ungelöst“ stehen bleiben.
Vielleicht ist es gerade die unterbleibende „Lösung“, das aufregende, unbequeme Nebeneinander und Ineinander von Werk, Leben, Mythos, die Hans Fallada zu einer Art „Gesamtkunstwerk“ und „Wirkungskomplex“ machen, mit dem nicht „fertig zu werden“ ist.
Bleibt, sich dankbar zu erinnern der Gesprächspartner von damals (1992), die in einigen Fällen verstorben sind, bleibt den heutigen Gesprächspartnern und „Zulieferern“ herzlich zu danken und dem Hans-Fallada-Achiv Carwitz für die Abdrucksgenehmigung von Dokumenten und Fotos.
Gunnar Müller-Waldeck – Greifswald, September 2015

Inhalt

 
Zuvor
Rösselsprung zwischen Stadt und Land
 
Der Sohn des Landrichters
 

Urlaubsfreuden – Rudolf Ditzen in Graal und anderswo

 

Neues zu Romain Rolland, Hans Fallada und Ada Ditzen
 
„… dem treuen Schimmelpferd, das da hanget, legte ich noch ein ‚L‘ dazu – und der Fallada war da…“

Ein Märchen? Neumünster-Impressionen
 
Das Mädchen mit dem Henkelmann – Gespräch mit Lisa Zippel

Unter dem Zugriff der Macht

 
Fallada in der Nazizeit
 
Eine Greifswalder Einladung nach Carwitz
 
Hermann Broch und Hans Fallada
 

Ein Märchen-Geschenk – Pechvogel und Glückskind

 

„Er war ein Ermunterer“ – Gespräch mit Annemarie Steiner (d. i. Marianne Wintersteiner)
 
Zwischen Sudetengau und Frankreich. Fallada und der Reichsarbeitsdienst (RAD) – Gespräch mit Johann Kurjat
 
Der Eiserne Gustav – Von Hartmann zu Hackendahl oder: Das ist unser Vater nicht!
Der hat in einer Woche sechs Schwestern rausgeschmissen!“ – Gespräch mit Sophie Baumgarten
 
Hans Fallada: In meinem fremden Land Gefängnistagebuch 1944
 
Zu Klaus-Jürgen Neumärker: Der andere Fallada
 
Der Feldberger Nachkriegsbürgermeister R. D. im Jahr 1945 Dichtung und Wahrheit
 
„Natürlich hatte ich Heimweh“ – Gespräch mit Uli Ditzen
 

„Sowas wie ein Spinner“ – Gespräch mit Heinrich Kardel

 

Das requirierte Büffet – Zahnarzt Walter Markwart erinnert sich

 

„Problematisch!“ – eine Anekdote
 
Erwin Hoof: Eine Bleibe für Hans Fallada
 
Der Schatten des Vaters – Gespräch mit Achim und Rosemarie Ditzen
 
Die Tochter des Seifenfabrikanten
 
“Für mich war immer Wolf unter Wölfen das interessanteste Buch“ – Gespräch mit Achim Ditzen

Nach wie vor: Hans Fallada/Beobachtungen 
um „Jeder stirbt für sich allein“
 

Hausherr in Carwitz – Gespräch mit Stefan Knüppel

 

Fallada in Schweden

Anhang:
Briefwechsel zwischen Hans Fallada und Romain Rolland 
Zu den Interview-Partnern
Anmerkungen
Quellen
Abbildungsnachweis
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Kleine Geschichte des Ostseeraums

9783939680314

Kleine Geschichte des Ostseeraums
Einheit und Vielfalt einer europäischen Region
Ulrich March

Edition Pommern
ISBN 978-3-939680-31-4
104 Seiten mit Abbildungen
€ 12,90 (D)
Broschur
Größe 19 cm x 14 cm

Beschreibung

Thema dieses Buches ist die Geschichte der Länder, Völker und Staaten im Ostseeraum. Die Darstellung reicht von dem sagenumwobenen Vineta bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts. Geschichte und Geopolitik der Ostseeländer werden kurz und verständlich beschrieben und durch entsprechendes Bildmaterial veranschaulicht. Der Autor schlägt einen großen Bogen von den aufstrebenden Hansestädten des Spätmittelalters über das Aufblühen der Kunst und Kultur bis hin zu den Katastrophen des 20. Jahrhunderts und ermöglicht dadurch dem Leser einen guten Überblick über die Entwicklung der Region. Dr. Ulrich March, der zunächst an der Ostseeküste Hinterpommerns seine Kindheit verbrachte, hat dann persönlich die Auswirkungen der Geschichte in Form von Krieg, Flucht und Vertreibung bis hin zum Neuanfang an der Ostseeküste Schleswig-Holsteins erfahren.

Aus dem Buch:

Inhalt

  • Symbol Vineta 
  • Geopolitische Konstanten 
  • Entstehung eines Staatensystems – 9. – 13. Jahrhundert 
  • Entstehung eines Wirtschafts- und Kulturraumes – 13.-16. Jahrhundert 
  • Politische Einheit als Episode – 17. und Anfang 18. Jahrhundert 
  • „Ruhe des Nordens“ – 18. und 19. Jahrhundert 
  • Krisen, Kriege, Katastrophen – 1890-1990 
  • „Rückkehr nach Europa“ – seit 1990 
  • Literaturverzeichnis 
  • Abbildungsverzeichnis 
  • Personen- und Ortsregister
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Plattdeutsches Dichterbuch für Pommern

9783939680307

Sie sollten nicht vergessen sein.
Plattdeutsches Dichterbuch für Pommern
Willi Passig
Edition Pommern
ISBN 978-3-939680-30-7
169 Seiten mit Abbildungen
jetzt nur noch 8,00 €
Broschur
Größe 22 cm x 16 cm

Beschreibung

Der Autor Willi Passig bleibt seiner Linie treu und bewahrt das Andenken heimischer Autorinnen und Autoren. Nach dem „Plattdeutschen Dichterbuch für Mecklenburg“ werden nun in dem Band für Pommern, 29 Literaten vorgestellt, die ebenfalls in die Reihe der plattdeutschen Dichter und Denker gehören, die nicht in Vergessenheit geraten sollen. Die Bandbreite der Schriftsteller, die hier mit einer Biographie und plattdeutschen Leseproben auftreten, reichen vom ausgehenden 13. bis ins 20. Jahrhundert hinein.

Die folgenden Autorinnen und Autoren fanden ihre Würdigung in diesem Buch:

  • Heinrich Bandlow
  • Karl Dalmer
  • Fritz Dittmer
  • Max Dreyer
  • Georg Engel
  • Ludwig Giesebrecht
  • Martha Müller-Grählert
  • Otto Friedrich Carl Graunke
  • Erich Hagemeister
  • Edmund Hoefer
  • Luise Kaliebe
  • Alma Kriesche
  • Max Lindow
  • Bruno Markwardt
  • Elisabeth von Oertzen
  • Philipp Otto Runge
  • Walter Georg Karl Schröder
  • Albert Schwarz
  • Sybilla Schwartz
  • Johann Peter Christoph Segebarth
  • Karl Tiburtius
  • Bernhard Trittelvitz
  • Otto Johannes Friedrich August Vogel
  • Wilhelmine Weyergang
  • Margarete Wietholtz
  • Wizlaw III.
  • Otto Wobbe
  • Fritz Worm
  • Friederike Charlotte Alwine Wuthenow
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Die Düne wandert

9783939680260

nicht mehr lieferbar

Die Düne wandert
Facetten aus Leben und Werk der pommerschen Dichterin Gerda von Below
Hanna Spiegel
Edition Pommern
ISBN 978-3-939680-26-0
160 Seiten mit zahlreichen Abbildungen
Broschur
Größe 21 cm x 15 cm

Beschreibung

 

Wir hören ja immer wieder den Spruch, dass Menschen nicht tot seien, wenn sie in der Erinnerung anderer weiter leben. Dies gilt auch für Gerda von Below. Denn solange wir uns durch ihre Gedichte an Sie erinnern, bleibt sie uns erhalten. Das möchten die Autorin Hanna Spiegel und der Verlag Edition Pommern mit diesem Buch erreichen: Dass eine begnadete Dichterin unvergessen bleibt. Weiterhin bringen sie uns das nicht immer einfache Leben von Gerda von Below näher. Trotz Widrigkeiten und Schicksalsschlägen hat sie nie den Mut und die Kraft verloren um ihre Gedanken zu Papier zu bringen. Schon allein dieser Willensstärke und den daraus resultierenden Gedichten genügt es, Gerda von Below ein würdiges Denkmal zu setzen. Dieses Buch soll ein Baustein dafür sein.

Aus dem Buch:

Inhalt

  • Dorothee von Brentano: Geleitwort
  • Vorwort
  • Einführung
  • Saleske im Kreis Stolp
  • Das Geschlecht derer von Below
  • Der Bildhauer Wilhelm Groß im Haus derer von Below
  • Gerda als junges Mädchen
  • 1914 – 1919 Krieg – Nachkrieg
  • 1919 – 1938 Neue Heimat Berlin
  • 1938 – 1946 Dunkle Jahre
  • 1947 – 1959 Neubeginn
  • 1966 – 1975 Lebensabend
  • Nachklang
  • Anhang
  • Fussnotenverzeichnis
  • Verzeichnis der benutzten Literatur
  • Im Text genannte Persönlichkeiten
  • Verse
  • Abbildungsverzeichnis
  • Dank an freundliche Helfer

 

Vorwort

Bei einem Informationswert von Null anzufangen und sich Schritt für Schritt über viele Monate hinweg vorzuarbeiten zu einem geschlossenem Lebensbericht, ist ein richtiges Abenteuer. Und auf diesem Weg der Suche soviel Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft zu finden, ist eine Erfahrung, die für das Leben ermutigt und Kraft gibt für den Alltag weit über die Arbeit an diesem Lebenslauf hinaus. Dass der Funke der Begeisterung und der Zufriedenheit überspringen möge auf die Leser dieses Büchleins, wünsche ich mir und Gerda von Below von ganzem Herzen.

Hanna Spiegel geb. Pramschüfer aus Rötzenhagen, Krs. Schlawe/Pommern