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Pioniere des vorpommerschen Lichts

Pioniere des vorpommerschen Lichts

Zur Geschichte der gewerblichen Fotografie in Vorpommern 1839 bis ca. 1885

Frank Biederstaedt

ISBN: 978-3-69137-001-0 (9783691370010)

384 Seiten mit zahlr. Abbildungen
€ 29,90 (D)
Broschur, 24 cm x 17 cm

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Mit der Verbreitung der Fotografie im 19. Jahrhundert begann eine neue Form der Bildüberlieferung, die den Alltag, Menschen und Orte sichtbar machte. Während die Geschichte der frühen Fotografie häufig aus der Perspektive großer Städte erzählt wird, richtet diese Arbeit den Blick auf eine Region abseits der bekannten Zentren: Vorpommern.
Die Studie untersucht die Entstehung und Entwicklung der gewerblichen Fotografie in Vorpommern von ihren Anfängen bis etwa 1885. Im Mittelpunkt stehen die Fotografen, ihre Ateliers und Wanderbewegungen sowie die Bedingungen, unter denen sich die Fotografie als neues Gewerbe etablieren konnte. Auf der Grundlage zahlreicher archivalischer Quellen – darunter Zeitungsanzeigen, Adressbücher, amtliche Unterlagen und erhaltene Fotografien – wird ein dichtes Bild der frühen fotografischen Praxis in der Region gezeichnet.
Die Untersuchung zeigt, wie eng technische Neuerungen, wirtschaftliche Möglichkeiten und gesellschaftliche Nachfrage miteinander verknüpft waren. Sie macht deutlich, dass die Geschichte der Fotografie nicht nur in den großen Metropolen geschrieben wurde, sondern auch in kleineren Städten und ländlichen Räumen eigenständige Entwicklungen nahm. Fotografen reagierten hier flexibel auf lokale Gegebenheiten, wechselnde Kundschaft und saisonale Nachfrage.
Die Arbeit verbindet Fotogeschichte mit Regionalgeschichte und eröffnet einen neuen Zugang zur kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklung Vorpommerns im 19. Jahrhundert. Sie richtet sich an Leserinnen und Leser, die sich für historische Fotografie, regionale Geschichte und die Anfänge eines bis heute prägenden Mediums interessieren.

 

Die Dissertation wurde mit dem Dr.-Dagobert-Nitz-Forschungspreis für pommersche Landesgeschichte 2024 ausgezeichnet.

Das Buch wurde unterstützt durch:

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Die Hafenkneipe »Zur Fähre«

Die Hafenkneipe »Zur Fähre«

Steffen Melle und Claude Lebus

Edition Pommern
ISBN 978-3-69137-002-7 (9783691370027)
ca. 68 Seiten
€ 10,00 (D)
Broschur, Größe 15 cm x 21 cm

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Beschreibung:

In Hafennähe steht ein gelbes Haus, in dem Stralsunder und ihre Gäste seit Jahrhunderten den Tag bei Bier und anderen Getränken ausklingen lassen. Die Besonderheit dieser Schankwirtschaft faszinierte Steffen Melle und Claude Lebus: Bereits seit dem Jahr 1332 existiert sie und zählt damit zu den ältesten Hafenkneipen überhaupt.

Grund genug, die Geschichte dieses Hauses, seiner Eigentümer und deren Lebenswege zu erforschen und sie vor dem Hintergrund des jeweiligen Zeitgeschehens in der Stadt Stralsund lebendig werden zu lassen. Dabei darf auch ein Blick in die Stralsunder Braugeschichte nicht fehlen.

Ergänzt wird die historische Erzählung durch persönliche Erinnerungen der Wirtin und ihrer „Fährmädels“ aus jüngeren Jahren. Der nachempfundene Gang durch die Kneipe lässt deren ganz eigene Atmosphäre für die Leserinnen und Leser bildhaft und unmittelbar erfahrbar werden.

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Das Kriegsende 1945 in Stralsund

Das Kriegsende 1945 in Stralsund
Aus den Erinnerungen und Tagebüchern von Waltraut Adler und Käthe Rieck

Peter Danker-Carstensen

Hrsg. vom Stralsunder Geschichtsverein e. V.
Beiträge zur Stralsunder Geschichte: Band 1

Edition Pommern
ISBN: 978-3-939680-91-8 (9783939680918)
144 Seiten mit Abbildungen
15,00 €, Broschur 24 cm x 17 cm

Die Herausgabe dieser Publikation erfolgte mit freundlicher Unterstützung durch die Pommernsche Stiftung für historische Bildung, Greifswald

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Das Kriegsende vor 80 Jahren war eine historische Zäsur, die das Ende des dunkelsten Kapitels der deutschen Geschichte markierte. Das „Dritte Reich“ war untergegangen und mit ihm die NS-Diktatur, aber wie sollte ein Neubeginn aussehen.

Mit der Besetzung Stralsunds durch die Rote Armee am 1. Mai 1945 endete für die Bewohner der Stadt und die vielen Flüchtlinge, die bereits seit mehreren Wochen in Stralsund festsaßen, die Gefahr in unmittelbare Kriegshandlungen hineingezogen zu werden. Allerdings führte die Besetzung der Stadt zu keiner Verbesserung der Lebenssituation der Menschen. Die Ernährungslage war mehr als kritisch. Die katastrophale Wohnungssituation, die Plünderungen durch befreite Zwangsarbeiter und Einheimische und nicht zuletzt die Misshandlungen und Vergewaltigungen durch Soldaten der Besatzungsmacht erzeugten ein Gefühl von Verzweiflung, Hilflosigkeit und von Angst um das eigene Leben. Verzweifelte „Volksgenossen“ und NS-Funktionäre sahen keinen Ausweg und nahmen sich das Leben; in mehreren Fällen auch zusammen mit ihren Familien.

Unter diesen Umständen ist es bemerkenswert, wenn Menschen ihre unmittelbare Betroffenheit, ihre Ängste und Erlebnisse in Form von Tagebucheintragungen zu Papier brachten. Die Erinnerungen bzw. Tagebücher von Waltraut Adler (1896-1994) und Käthe Rieck (1902-2004) berichten aus sehr persönlicher Sicht über die dramatischen Ereignisse vom Sommer 1944 bzw. Frühjahr 1945 bis zum Herbst bzw. Jahresende 1945. Die Edition stellt die Schilderungen in den zeitgeschichtlichen Zusammenhang des Endes der NS-Herrschaft, der folgenden Okkupation Vorpommerns und Mecklenburgs durch die Rote Armee und der Herrschaftsausübung der Besatzungsmacht. Historische Personen und Orte, Schlösser und Gutshäuser, Ereignisse und Fakten werden durch redaktionelle Anmerkungen erläutert. Kurzbiografien der beiden miteinander bekannten Autorinnen geben Hinweise auf die Lebenswege von Waltraut Adler und Käthe Rieck vor und nach 1945.

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Rügen unterm Hakenkreuz

Rügen unterm Hakenkreuz
Eine Insel im Spiegel der NS-Presse
Band I, 1933 – Juni 1941
Heinz-Georg Gerlich

Edition Pommern
ISBN 978-3-939680-89-5 (9783939680895)
216 Seiten mit Abbildungen
€ 15,00 (D)
Broschur, Größe 15 cm x 21 cm

 

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Wie sah das Alltagsleben in der Zeit des Nationalsozialismus aus? Das vorliegende Buch gibt eine spannende Antwort. Anhand historischer Presseartikel aus regionalen Tageszeitungen ab 1933 wird das damalige Leben auf der Ostseeinsel wieder lebendig. Die unveränderten, chronologisch geordneten Pressenotizen berichten von Lebensmittelzuteilungen, Kochrezepten, Filmproduktionen, Geld-, Knochen,- Metall- und Kleidersammelaktionen für die Kriegswirtschaft, von Verknappungen und Einschränkungen in allen Lebensbereichen, vom Leben mit täglichen Verdunklungen, von Verbrechen, Unfällen und Gerichtsprozessen, von staatlicher Willkür, Lüge und Größenwahn.

… und natürlich auch vom Krieg.

 

 

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Die Schatzinseln 2025

Die Schatzinseln – Schillings Magazin für Rügen, Hiddensee und die Insel Öhe
3. Ausgabe / 2025

Herausgeber:
Mathias Schilling GmbH & Co KG
Hafenweg 45 · 18569 Schaprode

Konzeption, Redaktion, Text:
Lars Herde · Cathrin Brandes

Gestaltung:
Lena Daetz

ISSN 2510-9421 (9772510942002 4170000225621)
Edition Pommern

48 Seiten mit zahlr. Abb.
€ 4,90 (D) geh. Broschur
Größe 30 cm x 21 cm

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„Wir glauben an wahre Geschichten“

Die Schatzinseln – Magazin für Rügen, Hiddensee und die Insel Öhe

Die aktuelle Ausgabe der „Schatzinseln“ präsentiert spannende Reportagen, einfühlsame Porträts, fesselnde Interviews und tolle Fotos – aus der Region, für die Region.

Aus dem Inhalt:

  • HOCHZEIT AUF HIDDENSEE Für immer Ja an der Ostsee.
  • LIEBE LESERINNEN, LIEBE LESER Editorial und Impressum.
  • DIE SCHATZINSELN – unsere Marken auf Hiddensee, Rügen und dem Festland.
  • „MACHEN IST BESSER ALS TRÄUMEN“ Wie Familie Schilling 1989 ihre Insel Öhe durch die Wende brachte – und dabei einen Bagger versenkte.
  • LEBENS-SCHULE UNTER SEGELN Ein 160 Jahre altes Schiff schult Alltagskompetenz und Teamgeist – und sieht dabei blendend aus.
  • UNSERE LIEBLINGSPRODUKTE Köstliches aus dem Hofladen.
  • „EIN VERZAUBERTER ORT“ TV-Star Wolfgang Lippert im Interview.
  • SCHATZINSEL SANSIBAR Abenteuer-Reise in ein Paradies aus Licht und Schatten.
  • ANKERPLATZ HIDDENSEE Der Traum vom Leben und Arbeiten auf der Insel – vier Lebens-Geschichten.
  • „KEINE FRISIERTE SCHNAUZE“ Dietmar H. Huhn spielte über 100 Rollen, im Film und am Theater. In Schaprode ist er ein mit allen Wassern gewaschener Neptun.
  • SOMMER-REZEPTE Leckeres Himbeer-Tiramisu und Hummus aus Dicken Bohnen.
  • „DIE SEHNSUCHT MALTE MIT“ Holger Teschke und Jakob Knapp machen die Rügen-Reisen Caspar David Friedrichs lebendig.
  • FRECH & FREI Warum Sabine Dirschke im Hiddenseer „Hafenkater“ zur Katze wurde.
  • IN’S NETZ GEGANGEN Kutterfischer Steffen Schnorrenberg kämpft gegen strenge Auflagen und hungrige Räuber – und geht dabei auch neue Wege.
  • KNICK MICH! Faszinierendes Fische-Falten.
  • AUSBLICKE Neue Pläne und Ideen.

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Stralsunder Hefte 1/2025

Stralsunder Hefte
für Geschichte, Kultur und Alltag
Ausgabe: März 2025

herausgegeben vom:
Stralsunder Geschichtsverein e. V.

Edition Pommern

ISSN 3052-0088
112 Seiten mit zahlr. Abbildungen
€ 12,00 (D) Broschur
Größe 24 cm x 17 cm

Auch Mitteilungsblatt
des Stadtarchivs der Hansestadt Stralsund
und
der Kreisvolkshochschule Vorpommern-Rügen

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Aus dem Inhalt:

  • Vorwort
  • Ulrike Ahrend: Apollonienmarkt 16
  • Dr. Peter Danker-Carstensen: Zoff im Kloster
  • Dr. Gaby Huch: Vor 150 Jahre endete die Fährstraße am Fährtor
  • Michael Jager: Johann Michael Lübke
  • Stine Krüger: Pferderennbahn und Verein für Pferderennen zu Stralsund
  • Steffen Melle: Annoncen aus einer anderen Zeit
  •  Prof. Dr. Hans Wilhelm Reddemann: Die erste Generation Ärztinnen m Deutschen Kaiserreich
  • Dr. Antje Strahl: »Können Sie nicht feststellen, ob die Loge beschlagnahmt ist?« Die Liquidation von Freimaurerhäusern in Stralsund während des Nationalsozialismus
  • Dr. Bernd Tschochner: Stralsund. Eine meteorologische Zeitreise
  • Anhang
    Der Stralsunder Geschichtsverein e. V.
    Mitteilungen des Stadtarchivs der Hansestadt Stralsund
    Neues aus der Volkshochschule
    »Was jährt sich 2025?«

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