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Rügen unterm Hakenkreuz

Rügen unterm Hakenkreuz
Eine Insel im Spiegel der NS-Presse
Band I, 1933 – Juni 1941
Heinz-Georg Gerlich

Edition Pommern
ISBN 978-3-939680-89-5 (9783939680895)
216 Seiten mit Abbildungen
€ 15,00 (D)
Broschur, Größe 15 cm x 21 cm

 

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Wie sah das Alltagsleben in der Zeit des Nationalsozialismus aus? Das vorliegende Buch gibt eine spannende Antwort. Anhand historischer Presseartikel aus regionalen Tageszeitungen ab 1933 wird das damalige Leben auf der Ostseeinsel wieder lebendig. Die unveränderten, chronologisch geordneten Pressenotizen berichten von Lebensmittelzuteilungen, Kochrezepten, Filmproduktionen, Geld-, Knochen,- Metall- und Kleidersammelaktionen für die Kriegswirtschaft, von Verknappungen und Einschränkungen in allen Lebensbereichen, vom Leben mit täglichen Verdunklungen, von Verbrechen, Unfällen und Gerichtsprozessen, von staatlicher Willkür, Lüge und Größenwahn.

… und natürlich auch vom Krieg.

 

 

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Jasmunder Heimatheft Nr. 12

 

Stadtarchiv Sassnitz (Hrsg.)
Edition Pommern
ISSN 2749-1269 (9772749126006)
104 Seiten mit zahlr. Abb.
€ 9,95 (D) Broschur

Größe 21 cm x 15 cm

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Aus dem Inhalt:

  • Vorworte
  • Uta Bindreiter: Ein vergessener Freund von Sassnitz: Friedrich Karl von Preuβen. Ergebnisse einer Spurensuche –Teil 3
  • Christian Biskup: Rügensche Originale – Das Schicksal der Familie Boy auf Polkvitz
  • Dieter Naumann: Die Waldhalle bei Sassnitz
  • Wandel der Zeiten
  • Peter Reinhardt und Andreas Küstermann: Sassnitz – das Abstellgleis für Flüchtlingsschiffe
  • Kathleen Aust: Gudrun Arnold – Von Farben und Teebeuteln
  • Volker Liek: Ein weiterer Schatz für das Stadtarchiv Sassnitz
  • Frank Biederstaedt: Henriette Schleiermacher und die Wassermühle zu Sassnitz – ein Sassnitzer Sommer im Jahr 1824
  • Jasmunder Kalendarium
Vor 50 Jahren – 1974
Vor 25 Jahren – 1999

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Rügen – der Kalender 2025

Rügen – der Kalender

Monatskalender 2025

13 Blatt mit Abbildungen und Text

A4, Ringbindung

ISBN 978-3-939680-86-4 (9783939680864)

10,00 €

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Der lateinische Begriff „Calendarium“ beinhaltete einst das Verzeichnis der Monatsersten, an denen Darlehn ausgezahlt und Zinsen fällig wurden. Das ist längst Geschichte, heutige Kalender sind teilweise illustrierte Verzeichnisse der Tage, Wochen und Monate eines Jahres.

„Rügen – der Kalender“ 2025 vermittelt mit historischen, zum Teil etwas skurrilen oder lustigen Ansichtskarten Impressionen vom sich entwickelten Badetourismus auf der Insel Rügen ab dem 19. Jahrhundert. Der Kalender bleibt jedoch nicht bei der bloßen bildlichen Darstellung stehen, sondern gibt kurz gefasste Erläuterungen zu den jeweiligen Karten. Wenn Ihnen das noch nicht genügt, können Sie anhand der angegebenen Verweise auf die Reihe „Rügener Sammelsurium“ mehr zum jeweiligen Thema (und darüber hinaus) lesen und sich an weiteren Illustrationen erfreuen.

 

 

 

 

 

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Ein Haus und geteilte Leben

Ein Haus und geteilte Leben
Teil zwei der Familiengeschichte von Rügen

Christiane Töllner
Edition Pommern
ISBN 978-3-939680-71-0 (9783939680710)
230 Seiten mit zahlr. Abbildungen
€ 19,95 (D)
Broschur, Größe 22 cm x 16 cm

 

 

„Ein Haus und geteilte Leben“ ist der zweite Teil der Geschichte einer Familie aus Sellin auf Rügen. Während sich der erste Teil dieser dokumentarischen Erzählung „Die Welt ist voller Sommer“ von der Gründung der ersten Seebäder Rügens um 1900 bis zur „Aktion Rose“ 1953 erstreckt, berichtet der zweite Teil von den Folgen dieser staatlich organisierten Enteignungswelle und den Jahren im geteilten und wiedervereinten Deutschland bis in die Gegenwart. Christiane Töllner lässt die bewegende Chronik weiterhin aus Sicht des Hauses „Helene“ erzählen, das ihr Urgroßvater 1903 in Sellin bauen ließ.

Diese ungewöhnliche Erzählperspektive begleitet nicht nur die Schicksale von Familienmitgliedern, Freunden und Nachbarn, sondern ermöglicht auch weitreichende Einblicke in das politisch- wirtschaftliche Leben mit unterhaltsamen Abstechern in die soziale, kulturelle und sportliche Welt dieser Zeit.

Die leichtfüßige Verknüpfung persönlicher Erlebnisse mit historischen Fakten, eingebettet in die landschaftliche Schönheit rund um Sellin, macht aus dem Buch ein besonderes Dokument deutscher Zeitgeschichte auf Rügen.

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Schauen Sie sich auch den ersten Teil an:

Die Welt ist voller Sommer

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Die Welt ist voller Sommer – Eine Familiengeschichte von Rügen

„Die Welt ist voller Sommer“ ist die Geschichte einer Familie aus Sellin auf Rügen, deren Leben sich zwar alljährlich um den Sommer dreht, aber nicht immer sonnig ist. Im ersten Teil dieser dokumentarischen Erzählung nimmt Christiane Töllner den Leser mit auf eine abwechslungsreiche Reise von der Gründung der ersten Seebäder Rügens bis zur staatlich organisierten Enteignungswelle „Aktion Rose“ 1953. Die Autorin lässt die heitere bis tragische Chronik aus der Sicht eines Hauses erzählen, des Hauses, das ihr Urgroßvater 1903 in Sellin bauen ließ.
Diese ungewöhnliche Erzählweise entfaltet eine fesselnde Beschreibung des Schicksals von Familienmitgliedern, Freunden und Nachbarn inmitten von Krisen, Kriegen und politischen Umbrüchen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Das geschickte Verweben persönlicher Erlebnisse und historischer Fakten mit den wunderschönen Orten und Besonderheiten Sellins und seiner Umgebung zeichnet ein facettenreiches Bild deutscher Zeitgeschichte auf Rügen.

9783939680574Die Welt ist voller Sommer

Eine Familiengeschichte von Rügen

Christiane Töllner

Edition Pommern
ISBN 978-3-939680-57-4
208 Seiten mit Abbildungen
€ 19,95 (D)
Broschur, Größe 16 cm x 22 cm

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Christiane Töllner über ihren Weg zum Buch:

Eine erste Idee, die Geschichte meiner Familie zu erzählen entstand, als ich nach dem Tode meines Vaters 2014 seinen Nachlass sichtete. Alte Briefe und Dokumente kamen zum Vorschein, aber vor allem Unterlagen zu dem Haus, das mein Urgroßvater Fritz Töllner 1903 in Sellin auf Rügen bauen ließ. Das Haus Helene. Ich begann, mich durch die Papiere zu wühlen, und war fasziniert von dem, was bei diesem Prozess so alles ans Licht kam. Die ersten Steine eines riesigen Mosaiks. Der fadenscheinige Motorradführerschein meines Opas von 1927, das Gutachten des Taxators für das Haus Helene von 1928, eine Art Kurztagebuch meines Vaters, das die Jahre 1935-1945 stichwortartig beschreibt., Ottos Gedächtnisprotokoll bezüglich der Vorkommnisse rund um die Aktion Rose 1953, die Briefe meiner Oma aus ihrem West-Berliner Exil von 1953 bis 1961. „Da müsste man mal was draus machen“, dachte ich. Eine Familienchronik. Das wäre doch was. Mir war bewusst, dass meine Schwestern und ich die einzigen sind, die die Geschichte meiner Familie aufschreiben können. Die nächste Generation ist nicht mehr in der Lage dazu. Meine beiden Neffen haben keine Ahnung, wer auf welchem Foto zu sehen ist, sie könnten die Bezüge nicht herstellen und hätten die Geschichten, die mein Vater uns Kindern von seiner Kindheit und Jugend auf Rügen erzählte, nicht präsent. Aber um tatsächlich loslegen zu können, brauchte ich noch so einige Informationen aus der Zeit, die am weitesten zurückliegt. Wie gut, dass es Kirchenbücher gibt. Garz, Sagard, Binz, Sellin. Mal durften wir selber blättern und versuchen, die alte Schrift zu entziffern, mal musste ich meine Fragen schriftlich einreichen. Immer mehr Steine des Mosaiks kamen hinzu, und dann musste ich noch einen wichtigen Aspekt klären: Soll es einen Ich-Erzähler in dieser Chronik geben, und wenn ja, wer soll das sein? Ich ging spazieren, und plötzlich flog mir der Gedanke zu: „Das Haus! Es ist das Haus, das alles gesehen und erlebt hat.“ Ich war begeistert von dieser Idee, sie fühlte sich einfach richtig an; gleichzeitig hatte sie eine große Schwachstelle. Ich wusste absolut nichts zum Bau des Hauses. Weder das Baujahr, noch wieviel es gekostet hat, noch sonst irgendetwas. Aber wie das so ist mit den Wundern. Sie kommen immer wieder. So auch zu mir. Ich werde diesen Tag nicht vergessen. Ich saß bei Gerhard Parchow, dem Selliner Ortshistoriker in seinem Büro im Seefahrerhaus. Er arbeitete selbst gerade an einem Buch, das die Entwicklung Sellins vom Badedörfchen zum Ostseebad beschreibt. Er verfügt zwar über ein schier unerschöpfliches Fotoarchiv, das er über 30 Jahre zusammengesammelt hat, aber er war dennoch sehr am alten, braunen Fotoalbum meines Vaters interessiert. Und wie wir da so saßen und ich ihm erzählte, dass ich vorhabe, ein Buch über meine Familie und das Haus Helene zu schreiben, meinte er: „Ich glaube, ich hab da was“, und zieht mit einem Griff eine dicke Mappe aus dem Regal. Ich traute meinen Augen nicht. Darin befand sich ein Hefter mit den gesamten Unterlagen zum Bau des Hauses Helene. Die Originalbriefe, die zwischen meinem Urgroßvater und dem Kreisbauamt in Bergen hin- und hergingen, die Korrespondenz mit dem Architekten, die Bauzeichnungen. Was für ein Glück! Der Ordner war nach der Wende im Selliner Wasserwerk gefunden worden. „Und außerdem“, meinte Gerhard und fischte ein rotes Buch aus dem Regal, „steht hier auch noch was über die „Helene“ drin“. Werner Schumann: „Studentenzeit eines Leipzigers“ von 1956. Ich wusste zwar, dass meine Großeltern den Pensionsbetrieb ab 1931 an Schumann-Reisen aus Leipzig verpachtet hatten, aber ich ahnte nicht, was dort in der ersten Saison vor sich ging. Für mich waren diese neuen Informationen wahre Geschenke.

Im Januar 2017 konnte ich endlich loslegen. Das Schreiben selbst ist mir nicht schwer gefallen. Ich habe immer schon gerne geschrieben. Tagebücher, Briefe, Gedichte, ich fasste meine fünf Irlandjahre für meinen Mann zusammen, machte schriftliche Geburtstagsgeschenke. Alles blieb bis auf wenige Ausnahmen im privaten Bereich und war doch immer eine Leidenschaft. Eine Leidenschaft, der ich mich jetzt hemmungslos hingeben konnte. Die Schwierigkeiten bestand für mich darin, über etwas zu schreiben, das ich größtenteils selbst nicht erlebt hatte und die einzelnen Steinchen zu einm großen Ganzen zusammenzufügen. Das war ungewohnt für mich. Mir war außerdem schnell klar, dass ich nicht nur Jahreszahlen aneinanderreihen konnte, sondern dass alles in einen historischen Kontext eingebettet werden musste. Also verbrachte ich viel Zeit mit Recherche und der Befragung von Zeitzeugen. Auch dieser Teil der Arbeit hat mir unheimlich viel Spaß gemacht. Ich wurde während dieser Zeit von vielen Freunden unterstützt, allen voran meinem Mann, der selbst an diesem Prozess sehr viel Freude hatte. Am liebsten hätte ich mich auf eine einsame Insel zurückgezogen, um mich dem Buch ganz und gar widmen zu können, aber das blieb eine Traumvorstellung, und so musste ich das Schreiben mit meiner Tätigkeit als Physiotherapeutin, der Arbeit in Haus und Garten und meinen Freunden teilen, was mir oft nicht leicht gefallen ist. Ich hangelte mich über mehrere Jahre hinweg durch das letzte Jahrhundert mit seinen Krisen und Umbrüchen, den Kriegen, der deutschen Teilung, der Aktion Rose über die Wende bis in die Jetzt-Zeit, musste entscheiden, was ich mit reinnehme, was ich weglasse, was wichtig ist, was zu privat. Und dann lernte ich durch Zufall den Verleger Michael Handwerg kennen. Wieder so etwas, das mir zugefallen ist. Ihm gefiel das Skript, und er meinte, dass er es verlegen würde. Da war ich platt und gleichzeitig glücklich. Die nun konkret gewordene Vorstellung, dass das, was ich gerade schreibe, jenseits der Familie einmal jemand lesen würde, veränderte meine Herangehensweise nicht. Ich schrieb einfach weiter wie zuvor und fügte Stein um Stein und Dank Gerhard Parchow auch Foto um Foto dem immer größer werdenden Mosaik hinzu. Der erste Teil des Buchs ist nun fertig, am zweiten arbeite ich noch.

Wenn ich gewusst hätte, wieviel Arbeit dieses Projekt machen würde, hätte ich es dann überhaupt angefangen? Ja. Hätte ich. Ich habe mich in den Jahren des Schreibens unglaublich erfüllt gefühlt und wahnsinnig viel gelernt. Meine Großeltern, die ich nie wirklich kennen gelernt habe, sind mir jetzt viel näher als zuvor. Außerdem habe ich tolle Erfahrungen auf vielen verschiedenen Ebenen gemacht. Da sind Beziehungen zu alten Sellinern entstanden, die sich freuten, ihr Wissen von damals mit mir zu teilen. Die Insel mit ihrer Geschichte und ihren Geschichten habe ich viel tiefer entdeckt, ich habe Vieles herausgefunden, von dem ich nichts wusste, und schließlich die angenehme Zusammenarbeit mit Herrn Handwerg, die ich immer als sehr respektvoll erlebt habe. Ich hatte durchweg das Gefühl, dass mein Buch bei ihm in guten Händen ist.